BIOGRAFISCHE HINWEISE

in Lörrach geboren
Studium der Biochemie an der Universität Freiburg
1981 Abschluss mit Promotion zum Dr. rer. nat.
1981 bis 1983 Lehraufträge an der Universität Genf
seit 1998 als freischaffende Künstlerin tätig
lebt und arbeitet in Freiburg
Künstlerische Ausbildung in den Bereichen Malerei, Fotografie und Skulptur
Studien an internationalen Kunstakademien und Fotoagenturen (Paris, Basel,
Hamburg, Innsbruck, München, Salzburg, Trier)
Mitglied des BBK Südbaden und der Gedok Freiburg
Fotografiepreis des Landkreises Freiburg

 

AUSBILDUNG

STUDIUM DER MALEREI
2015
Lucia Ricelli, Sommerakademie Venedig, Venedig
2005
Rupert Gredler Art Akademie Weihergut, Salzburg
2002
Sybille Kroos Pentiment, Internationale Akademie für Kunst und Gestaltung, Hamburg
1999
Xenia Hausner Internationale Sommerakademie, Salzburg
1999
Wolfgang Marx Art Didacta, Internationale Sommerakademie, Innsbruck
1998
Xenia Hausner Internationale Sommerakademie, Salzburg
1998
Lucia Dellefant Akademie für Bildende Kunst, Vulkaneifel
1997
Ingrid Jureit Akademie für Bildende Kunst, Vulkaneifel
1997
Renate Schmid Europäische Kunstakademie, Trier
1995
Reinhard Gfeller Schule für Gestaltung, Basel

AUSBILDUNG FOTOGRAFIE
2015
Claudine Doury, Eyes in Progress, Paris
2006
Herlinde Koelbl Pentiment, Internationale Akademie für Kunst und Gestaltung, Hamburg
2005
Harald Schmitt Venedig (Zeitschrift Stern)
Rainer Martini
2003
Rainer Martini Paris (Bildagentur Look)

WEITERBILDUNG SKULPTUR
2015
Peju Alatisse, Sommerakademie Venedig, Venedig
1996
Nikolaus Erdmann Schule für Gestaltung, Basel
1994
Emmanuel Eni Bildhauer, Freiburg

 

AUSSTELLUNGEN

MALEREI
2015
Rhy Art Fair, Kunstmesse, Basel
Art Innsbruck
2014
Berliner Liste
Art International Zürich
Europäische Messe für zeitgenössische Kunst ST.ART
2013
Art International Zürich
2012
Kunstverein Gundelfingen
2011
Therapiezentrum St. Urban, Freiburg
2010
Landratsamt „Künstler für Staufen”, Freiburg
2008
Regionale 09, Kunsthalle Palazzo, Liestal
2005
Architektenkammer Baden-Württemberg, Stuttgart
2002
Galerie Labüsch, Winterthur
Galerie Meister H.S., Ehrenkirchen
2001
Galerie im Neuen Kranzler Eck, Berlin
Internationale Kunstausstellung Kongresshaus, Zürich
2000
Art 2000, Innsbruck
Galerie de Arte Minkner in Santa Pensa, Mallorca
Greeley Square Gallery, New York
Jesuitenschloss, Freiburg
Internationale Kunstausstellung Kongresshaus, Zürich
1999
Villa Ambiente, Freiburg
Internationale Sommerakademie, Salzburg
Internationale Kunstausstellung Kongresshaus, Zürich
1998
Deutsche Bank, Freiburg
Internationale Sommerakademie, Salzburg

AUSSTELLUNGEN FOTOGRAFIE
2014
Fluchten, Fotografien und Videos, Gedok Berlin
2011
Landratsamt „Künstler für Staufen”, Freiburg
2007
Galerie Schneider, Freiburg
Landratsamt „Fotografiepreis”, Freiburg
2006
Landratsamt Freiburg „Fotografie 2”, Freiburg
Hochschule für Gestaltung, Hamburg
Landratsamt „Fotografie 3”, Freiburg

Poesie und Ästhetik

Barbara Egin, Freiburg 2010

Der Augenblick. Gedankenverloren, entrückt, verzückt, hingebungsvoll, rätselhaft, geheimnisvoll, betörend, unnahbar, sehnsüchtig, morbid, melancholisch, sinnlich, anwesend.

Ich bin ein Voyeur im besten Sinne, das Sehen überflutet mich. Sonne auf Farbe, grün, rot, gelb, Natur, Baum, Ding, Mensch. Aus diesen Zutaten erschaffe ich mir meine eigene minimalistische Welt. Alles Überflüssige lasse ich weg, Spuren genügen mir. Das ist meine Art der Kommunikation und Wertschätzung des Lebens. Faszinierend finde ich die scheinbare Zufälligkeit der Dinge. Durch die Wahl des Ausschnitts gebe ich jener Zufälligkeit ein neues Miteinander, das von mir so gesehen und bestimmt ist. Malen und Fotografieren ist pures Glück, grenzenlose Freiheit.

Meine Protagonisten befinden sich auf Wegen und Abwegen. Ich lasse ihnen ihr Geheimnis und versuche doch absolut offensichtlich zu sein. Sie sind einfach da und sie selbst, sie lächeln niemals. Es kann ein Gefühl von Verwundbarkeit, von Sehnsucht oder von Verlorenheit aufkommen. Das ist Absicht. Lustvoll schwinge ich den Pinsel, werde höchst euphorisch, wenn es mir gelingt eine Weichheit der Übergänge, befreundete Farbanstöße und eine in zartem Schmelz schimmernde Oberfläche zu erzeugen.

Großen Wert lege ich auf leere, unberührte, vor sich hin träumende Flächen, ich liebe die Ruhe und die Klarheit, die sie dann verströmen. Diese scheinbare Leere erzeugt Spannung, da sie mit Vorstellungen aufgeladen ist. Der Betrachter wird angeregt, sich selbst einzubringen und seinem „Kopfkino“ freien Lauf zu lassen und sein eigenes Leben in einer Art von „déjà vu“ darin zu entdecken.

Für manch einen ist es unbequem, sich den fordernden Blicken meiner Gestalten zu stellen oder deren unmissverständliche Präsenz auszuhalten. Manch eine fühlt sich von den Blicken meiner Menschen bedrängt. Manche dagegen sind gründlich fasziniert.

Mein Anliegen ist es, nicht krampfhaft „Kunst“ zu machen, ich versuche Poesie und Ästhetik im banalen Alltag meiner Wesen einzufangen. Dabei schrecke ich nicht zurück vor Mode oder Beauty. Subtiles „sich Annähern“ ist oberstes Credo. Je mehr Geheimnis und Unsichtbares jenseits ihrer selbst bleibt, desto besser. Bühnenreife haben sie immer. Applaus ist schön.